Crowdfunding - wie aus einer Fernsehserie ein Kinofilm wird

Published by Susanna on Mo, 12/26/2011 - 14:22 in
Stromberg bei MySpass

Kennen Sie Stromberg? In der gleichnamigen Fernsehserie mimt Christoph Maria Herbst den Titelhelden, der in alle Fettnäpfchen tritt und alle Gemeinheiten begeht, die jemals in Büros begangen wurden.

Nun soll zu der Erfolgsserie der Kinofilm folgen. Doch die Produktion eines Kinofilms ist teuer und birgt das Risiko, dass am Ende die Kosten nicht eingespielt werden.

Was liegt da näher als das Publikum bzw. die Fans der Serie, den Film finanzieren zu lassen. So schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: über die Resonanz bekommt man einen Eindruck, wieviele Zuschauer und Fans der Fernsehserie, sich auch für einen Kinofilm begeistern könnten und man wälzt die Finanzierung auf viele Schultern ab – Risikostreuung.

So wurde der Kinofilm zu Stromberg per Crowdfunding zur Finanzierung auf MySpass ausgeschrieben. Am 15. Dezember erfolgte die Ausschreibung – drei Monate sollte die Aktion laufen. Am 22.12. – genau eine Woche nach der Ausschreibung war die benötigte Million komplett.

Die Investoren werden am Gewinn aus dem Verkauf der Kinotickets beteiligt. Ab 1 Million Besucher werden die Investoren Gewinn machen. Je verkauftem Kinoticket wird für die Tickets 1-1.000.000 1€ ausgeschüttet, für jedes weitere Ticket nur noch 50 Cent: für eingesetzte 1000€ erhalten Investoren bei 1 Mio. Besuchern so 1000€ ausgeschüttet. Besuchen 2 Mio. Kinogänger den Film, dann bringt der Einsatz von 1000€ dem Investor 1500€.

Dazu gibt es für Investoren von größeren Beträgen noch Zusatzleistungen wie Premierentickets und die namentliche Nennung im Abspann des Films.

Leider ist es für ein Investment zu spät, aber wir sind auf das Endergebnis und den Gewinn je investiertem Euro gespannt.

Über das Crowdfunding-Projekt lesen Sie auch bei Spiegel-Online.